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Anfragen zu Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Termine nehmen wir gern per e-mail entgegen.

Dr. Almut Koesling und Frauke Petzold (Waage Hannover e.V.) bieten am 17.10.2019 eine Fortbildung zum Thema Häusliche Gewalt für Mitarbeiter*innen des KSD Hannover an. Das Fortbildungskonzept wurde im Rahmen von HAIP (Hannoversche Interventionsprogramm gegen Häusliche Gewalt) mit weiteren Interventionsstellen entwickelt.

Am 04.09.2019 referiert Georg Fiedeler zum Thema „Jungen als Betroffene von sexualisierter Gewalt“ beim Inner Wheel Club Langenhagen-Wedemark im Maritim Airport Hotel Hannover. Die Einladung zu dieser Veranstaltung erfolgte durch die Präsidentin des Clubs, Heike Oberwelland, die damit auf die Situation von betroffenen Jungen aufmerksam machen und zu einer Enttabuisierung dieses Themas beitragen will.

Positionspapier von Fachberatungsstellen zu sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt gegen eine Instrumentalisierung durch Rechtspopulist*innen

Proaktive Täteransprache bei Häuslicher Gewalt für die Region: Täterarbeit ist Opferschutz

Seit Beginn des Jahres 2019 fördert die Region Hannover die proaktive Täteransprache bei Häuslicher Gewalt: Nach einem Polizeieinsatz wegen Häuslicher Gewalt werden die Beschuldigten ins Männerbüro zur Beratung eingeladen, um mögliche Konsequenzen ihres Gewalthandelns zu erörtern. Sie werden mit ihrem gewalttätigen Verhalten konfrontiert und über Möglichkeiten aufgeklärt, dies zu verändern. Der proaktive Kontakt mit dem Beschuldigten ist ein deutliches gesellschaftliches Signal: „Häusliche Gewalt ist keine Privatsache und kein ‚Kavaliersdelikt", sondern ein schwerwiegender Vorfall, der im Interesse der Öffentlichkeit steht“.
Dem Beschuldigten wird vermittelt, dass er selbst die Verantwortung für sein gewalttätiges Verhalten trägt. Die geschädigte Person kann sich (und die Kinder) schützen, ist aber nicht verantwortlich für das Beenden der Gewalt. Die einzige Person, die die Gewalt beenden kann, ist der gewalttätige Mensch selbst.
Bereits seit 2006 führt das Männerbüro Hannover e.V. die so genannte „proaktive Täter-Ansprache“ für den Bereich der Landeshauptstadt Hannover durch und bietet seit über 20 Jahren Soziale Trainingskurse für Männer an, die gegen ihre*n (Ex-)Partner*in gewalttätig geworden sind. Ziel des Trainings ist, dass diese lernen, Verantwortung für ihr schädigendes Verhalten zu übernehmen, künftig gewaltfrei leben und in der Partnerschaft auf Augenhöhe verhandeln. Seit 2014 bieten wir ebenfalls Trainingskurse für Väter an, die sich ihren Kindern gegenüber schädigend verhalten haben („Caring Dads – fürsorgliche Väter“).
Der Kreislauf der Gewalt kann nur dann unterbrochen wenden, wenn (zusätzlich zu dem Beratungs- und Unterstützungsangebot für geschädigte Frauen) auch die Täter proaktiv und tatzeitnah über die Möglichkeit, Beratung und Gruppenangebote zur Verhaltensänderung zu nutzen, informiert werden. Da die Motivation zur Veränderung oft gerade nach einem Gewaltvorfall höher ist, informieren wir zukünftig auch in der Region die Beschuldigten proaktiv und zeigen Wege auf, das eigene Verhalten zu ändern.

Maximilian Schwartze stellt das Angebot des Männerbüro Hannover und die proaktive Täteransprache bei Häuslicher Gewalt am 3.7.2019 am Runden Tisch gegen Häusliche Gewalt in Seelze auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten, Gabriele Giesche, vor.

Am 4.6.2019 besuchen Mitarbeiter*innen der Hildesheimer Berufsgruppe gegen sexuelle Gewalt das Männerbüro und informieren sich über die Angebote. Die Hildesheimer Berufsgruppe gegen sexuelle Gewalt existiert seit nun mehr 30 Jahren und setzt sich aus dem Jugendamt und der Erziehungsstelle des Landkreises Hildesheim, dem Frauenhaus Hildesheim e.V., dem DKSB OV Hildesheim e.V., Stiftung Opferhilfebüro Niedersachsen, dem Elisabethstift GmbH, der Beratungsstelle Wildrose e.V., der Lebenshilfe Alfeld und einer freiberuflichen Verfahrensbeiständin zusammen.

Als Sprecher*in der Landesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Hannover Niedersachsen stellt Dr. Almut Koesling gemeinsam mit Dr. Peter Nordhoff (WoGe e.V., Göttingen) am 29.5.2019 die pro-aktive Täterarbeit und Sozialen Trainingskurse für Täter Häuslicher Gewalt der niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, im Gespräch vor. Die vom Land geförderten Täterarbeitseinrichtungen in Niedersachsen stellen in diesem Jahr Anträge auf Erhöhung der Fördermittel, die seit Beginn der Förderung in 2010 nicht angepasst wurden.

Am 15.5.2019 stellt Doreen Herler das Männerbüro Hannover mit dem Angebot Caring Dads bei einem Treffen von Beratungsstellen und Familienrichter*innen im Amtsgericht Hannover vor.

Maximilian Schwartze stellt 15.5.2019 bei der Basisschulung der LHH das Männerbüro Hannover und sein Angebot für männliche Beschuldigte/Täter und Betroffene zum Thema Häusliche Gewalt beim Rundlauf vor.

10.5.2019: Die Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Hannover Niedersachsen tagt im Männerbüro Hannover. Als Vertreterinnen des Ministeriums bereichern Andrea Frenzel-Heiduk und Monika Jirjahlke die Diskussion über Vernetzung und Kooperation der Täterarbeitseinrichtungen am Nachmittag.

Am 8.5.2019 referiert Ergün Arslan vor dem Sozialausschuss Lehrte zum Thema männliche Opfer Häuslicher Gewalt.

Runder Tisch Berlin – Gesundheitsversorgung bei häuslicher und sexualisierter Gewalt

Am 30. April 2019 fand im Kontext der Arbeit des Runden Tisch des Berliner Senats zur Umsetzung der WHO-Leitlinien zur Gesundheitsversorgung und -politik (Umgang mit Gewalt in Paarbeziehungen und sexueller Gewalt gegen Frauen) ein Expert*innengespräch zur Frage nach der Versorgung von betroffenen Männern statt. Georg Fiedeler, Leiter des Arbeitsbereichs Beratung männlicher Opfer häuslicher Gewalt und der Fachberatungsstelle Anstoß gegen sexualisierte Gewalt an Jungen und männlichen Jugendlichen des Männerbüro Hannover e.V. war zu diesem Fachaustausch eingeladen und erörterte zusammen mit anderen Expert*innen die Frage, ob die WHO-Leitlinien auf Männer übertragbar sind und um welche Aspekte sie gegebenenfalls zu ergänzen sind. Dabei ging es vor allem um die Punkte Gewalt erkennen, ansprechen, Schutz und Sicherheit, und Weitervermittlung im Rahmen des medizinischen und psychosozialen Versorgungssystems. Die Ergebnisse werden an den Runden Tisch zur weiteren Bearbeitung und Beschlussfassung vermittelt. Wir bedanken uns für die Einladung bei der Geschäftsstelle des Runden Tisch Berlin, Signal e.V., und begrüßen es, dass der Berliner Senat Männer als Betroffene von Gewalt in den Blick nimmt.

Bernward Müller-Prange und Doreen Herler stellen am 20.3.2019 in Stadthagen auf Einladung des Schaumburger Arbeitskreises "Sorge- und Umgangsrecht" die Arbeit des Männerbüros und insbesondere das Projekt "Caring Dads - durch Soziales Training zum fürsorglichen Vater" und die bisherigen Erfahrungen dieser Arbeit vor. Teilnehmende des regen Austausches sind u.a. Familienrichterinnen, Mitarbeiter*innen der Jugendämter, Verfahrensbeistände.

Dr. Almut Koesling stellt am 20. März 2019 das Männerbüro Hannover und die "Täterarbeit Häusliche Gewalt" im AK Gewalt in Sehnde auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Jennifer Glandorf vor und diskutiert rege mit den Vertreter*innen des Arbeitskreises.

Bernward Müller-Prange stellt am 29.1.2019 unser Projekt "Caring Dads - durch Soziales Training zum fürsorglichen Vater" im Rahmen des Treffens der Großstadtjugendämter vor. Überschrift für dieses Treffen ist die Väterbildung im Rahmen der Elternbildung.

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Positionspapier von Fachberatungsstellen zu sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt

 

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Gegen sexualisierte Gewalt an Jungen und männlichen Jugendlichen
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