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:: 2021 ::

Wie steht es um die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland? Die Istanbul-Konvention ist das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Sie ist am 1. Februar 2018 in Kraft getreten. Die 81 Artikel umfassende Konvention stellt klar, was innerstaatlich umgesetzt werden muss: Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, den Schutz der Opfer und die Bestrafung der Personen, die gewalttätig werden.

Deutschland hat am 1. September 2020 einen Staatenbericht zum aktuellen Umsetzungsstand der Istanbul-Konvention eingereicht. Gegenstand sind Maßnahmen und Gesetzgebung zum Schutz von Frauen vor Gewalt, die auf Bundes- und Landesebene zur Umsetzung der Konvention ergriffen wurden. Inwieweit Deutschland und andere Staaten die Verpflichtungen des Abkommens eingehalten haben, überprüft im Anschluss an den jeweiligen Staatenbericht die GREVIO-Kommission (GREVIO = GRoup of Experts on action against VIOlence against women and domestic violence), ein unabhängiges Expert*innengremium des Europarates. Der Besuch in Deutschland ist für den Herbst 2021 angesetzt. Die Istanbul Konvention verpflichtet so auch die einzelnen Länder zu umfassenden Koordinierungs- und Monitoringsprozessen.Im Rahmen der Überprüfung besuchen Mitglieder der GREVIO-Kommission am Donnerstag, d. 9.9.2021, das Männerbüro. Um Häusliche Gewalt zu bekämpfen, nehmen wir die Täter in die Verantwortung (Täterarbeit HG - Teilnahme an Sozialen Trainingskursen), womit wir einen Beitrag zum Opferschutz leisten. Darüber hinaus bieten wir auch Männern Beratung und Unterstützung, die Betroffene von Häuslicher Gewalt sind.

Das Männerbüro hatte im Landtag bei einer Sitzung die Möglichkeit zur Stellungnahme im Rahmen der Enquetekommission zur Verbesserung des Kinderschutzes und zur Verhinderung von Missbrauch und sexueller Gewalt an Kindern (EKKiSch) am 6.9.2021 zu präsentieren.

Im Rahmen des Digitalen Niedersächsischen Kinderschutzkongresses am 30.06.2021 findet u.a. der Workshop zu Erfahrungen aus dem Projekt "Caring Dads - durch Soziales Training zum fürsorglichen Vater" statt.
Referent*innen: Doreen Herler und Bernward Müller-Prange (Männerbüro Hannover)

Georg Fiedeler nahm an der Podiumsdiskussion „Gewalt – (K) Ein Thema?! Gewalt an Menschen mit Behinderungen“ in Wolfenbüttel teil. Die Veranstaltung fand am 11. Juni von 18 Uhr bis 19.30 Uhr im Rahmen einer Aktionswoche des DRK statt und wurde mit Unterstützung der Stiftung Aktion Mensch durchgeführt. Auf dem Podium saßen neben Fachkräften auch von Gewalt Betroffene und Angehörige. Moderation: Katharina Hefenbrock (DRK inkluzivo Wolfenbüttel).

 

In der aktuellen Ausgabe 2/2021 der Fachzeitschrift Beratung Aktuell ist ein Beitrag von Georg Fiedeler zum Thema Partnerschaftsgewalt gegen Männer erschienen (Erstveröffentlichung in: Melanie Büttner (Hrsg.), Handbuch häusliche Gewalt, Schattauer Verlag, Stuttgart 2021). Hier ist der Link zur Online Ausgabe

Am 07.06.2021 findet beim DRK Wolfenbüttel eine Fortbildung zum Thema: „Das Zuhause als geschützter Raum? Wenn Gewalt die Sicherheit erschüttert“ statt.
Referent*innen: Georg Fiedeler (Männerbüro Hannover) und Aline Gauder (DRK inkluzivo Wolfenbüttel). Thematische Schwerpunkte: Gewalt in sozialen Nahbeziehungen – Prävalenz, Gewaltdynamik, Prävention und Intervention. Ort: Integrations- und Therapiezentrum DRK Wolfenbüttel, Am Exer 19a, 38302 Wolfenbüttel.

Zum Thema Männliche Opfer Häuslicher Gewalt ist ein Artikel unseres Kollegen Georg Fiedeler erschienen.

Fiedeler, Georg (2021): Partnerschaftsgewalt im Beratungskontext: Männer – die unsichtbaren Betroffenen, in: Beratung als Profession, Nr. 6 (2021), S. 2-5. Online-Zeitung der DAJEB

Die Familie als ein Haupttatort sexuellen Kindesmissbrauchs

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat vor fünf Jahren ihre Arbeit begonnen. Mehr als 1.000 Betroffene aus dem Tatkontext Familie haben sich bisher bei ihr gemeldet. Die Kommission fordert, dass diesem größten Bereich von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit zukommt.

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Gegen sexualisierte Gewalt an Jungen und männlichen Jugendlichen
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Das Männerbüro e. V. wird gefördert durch:
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