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Anfragen zu Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Termine nehmen wir gern per e-mail entgegen.

14. Gemeinsame Fachtagung:
Gewalt in engen sozialen Beziehungen im Kontext mit Flucht(erfahrungen)


Am 6. November 2018 findet in Mainz eine Fachtagung für Vertreterinnen und Vertreter der Gerichtsbarkeit, der Staatsanwaltschaft, der Amtsanwaltschaft, der Gerichtshilfe, der Jugendhilfe, der Allgemeinen sozialen Dienste, des Justizvollzuges, der Polizei, der Bewährungshilfe, der Rechtsanwaltschaft, der Frauenhäuser, der Frauennotrufe der Interventionsstellen sowie weiterer Frauenunterstützungseinrichtungen statt.
Ergün Arslan vom Männerbüro Hannover hält dort einen Vortrag zum Thema Täterarbeit mit Geflüchteten.

Schule gegen sexuelle Gewalt

Im Rahmen eines Fachtages ist am 16. August in Niedersachsen der Startschuss für die bundesweite Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ gefallen.
Spätestens seit den Medien-Berichten im Jahr 2010 über die Odenwaldschule und über verschiedene kirchliche Institutionen (Canisius-Kolleg, Kloster Ettal) ist es im gesellschaftlichen Bewusstsein angekommen, dass auch Jungen sexuell missbraucht werden. Wenn ein Kind sexuellen Missbrauch erlebt, sind die Auswirkungen gravierend. Kaum etwas kann das Leben und die Entwicklung eines Menschen so schwer und umfassend belasten, wie sexuelle Gewalt in der Kindheit. Neben den geschlechterübergreifenden Folgen ergeben sich für Jungen und Mädchen ebenso geschlechtsspezifische Auswirkungen.
Die Mitarbeiter des Männerbüro, Georg Fiedeler und Marco Roock, setzten sich in einem Workshopangebot mit dem Fokus Jungen als Betroffene von sexueller Gewalt auseinandersetzen. Hierzu befassten sie sich mit den Teilnehmenden sowohl mit dem Vorkommen sexueller Grenzverletzungen, den daraus resultierenden Folgen und Auswirkungen als auch mit der Frage, wer die Täter*innen sind, wo die Übergriffe häufig stattfinden und wie Täter*innen ihre Tat vorbereiten und nachher mit Hilfe bestimmter Strategien verwischen.
Anschließend an diese Überlegungen wurde die Frage behandelt, was von sexuellen Übergriffen betroffene Jungen brauchen und wie solche Grenzverletzung verhindert werden können. Hier kommt den Schutzkonzepten gegen sexuelle und sexualisierte Gewalt eine sehr wichtige Rolle zu.

Wir machen weiter - machen Sie mit! 10 Jahre Bündnis gegen Depression in der Region Hannover
Veranstaltungen und Aktionen vom 15.10.-27.10.2018

Zum Jubiläum des Bündnisses finden im Oktober Aktionswochen mit vielen Veranstaltungen, Lesungen, Kino, Vorträgen u.v.m. statt. Das Männerbüro Hannover beteiligt sich seit 2010 aktiv am Bündnis in der Arbeitsgruppe Gender (letzter Fachtag im April 2018 zum Thema Pflegende Angehörige, s.u.).

Niedersächsischer Landtag - Antrag auf Rechtsanspruch auf Frauenhausplatz
Als Fachberatungsstelle zum Thema Täterarbeit Häusliche Gewalt wurde das Männerbüro Hannover e.V. eingeladen, zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Von Gewalt betroffene Frauen nicht vor verschlossener Tür stehen lassen - Frauenhäuser stärken, Rechtsanspruch schaffen" mündlich im Niedersächsischen Landtag am 16. August 2018 Stellung zu nehmen.

Gewalt an Frauen allgegenwärtig: Tötungsdelikte in Niedersachsen
Pressemitteilung des Hannoverschen Interventionsprogramms gegen Häusliche Gewalt – HAIP

Männliche Opfer häuslicher Gewalt brauchen spezialisierte Beratungsangebote

Die Gewaltbetroffenheit von Männern findet nur selten Eingang in den öffentlichen Diskurs. Wenn es um Gewalt geht, werden Männer in der sozialen Rollenzuschreibung zumeist auf die Rolle der Täter festgelegt. Das gilt ganz besonders für den Kontext häusliche Gewalt. Dass hier auch Männer zu Opfern und Frauen zu Täterinnen werden, wird gegenwärtig immer noch gesellschaftlich tabuisiert.
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift impu!se für Gesundheitsförderung werden dazu vom Männerbüro Hannover e. V.entsprechende Beratungsangebote für Männer als Betroffene häuslicher Gewalt vorgestellt (S. 22-23).

Am Montag, den 16. April 2018 findet in der Akademie des Sports in Hannover die Fachtagung "Pflegende Angehörige – Depression – Prävention" statt. Pflege kann krankmachen: Überlastung, Erschöpfung, sozialer Rückzug – pflegende Angehörige riskieren ihre Gesundheit. Die BARMER fand bei einer Studie im Zusammenhang mit einem viertägigen Kompaktseminar für pflegende Angehörige heraus, dass rund 38 Prozent der Teilnehmenden unter einer klinisch relevanten Depression leiden. Insgesamt leidet etwa die Hälfte aller Pflegepersonen an psychischen Problemen - deutlich mehr als nicht-pflegende Menschen. Nach wie vor übernehmen mehr Frauen als Männer Arbeiten in der Häuslichen Pflege, doch der Anteil pflegender Männer steigt. Angehörige zu pflegen ist eine Aufgabe mit außerordentlich hohen Anforderungen, die leider noch immer mit einem erhöhten Armutsrisiko einhergeht. Obwohl diese Tätigkeit gesamtgesellschaftlich einen sehr hohen Stellenwert hat, wird sie nicht genügend wertgeschätzt. Die Tagung möchte Wege aufzeigen, wie Angehörige besser auf sich achten können, um unbeschadet diese Zeit intensiver Belastung zu überstehen. Sie spricht interessierte Fachleute und pflegende Angehörigengruppen an und möchte politisch Verantwortliche sensibilisieren.
Der Fachtag wird von der AG Gender und Depression des Bündnisses gegen Depression der Region Hannover in Kooperation mit der BARMER veranstaltet. Online Anmeldungen sind bereits unter www.gesundheit-nds.de möglich.

Am 22. Februar 2018 fand eine Fortbildung zum Thema Häusliche Gewalt im KSD Hannover statt. Frauke Petzold von der Waage Hannover e.V. und Dr. Almut Koesling vom Männerbüro Hannover e.V. waren die Referentinnen. Das Fortbildungskonzept wurde im Rahmen von HAIP mit weiteren Interventionsstellen entwickelt - beteiligt waren die BISS und die Bestärkungsstelle.

Am 12. Februar 2018 trafen auf Einladung des Männerbüros einige Mitglieder des Teams mit der SPD - Bundestagsabgeordneten Yasmin Fahimi und der Leiterin Ihres Wahlkreisbüros Julia Laube zu einem Gedankenaustausch zusammen. Wir nutzten die Gelegenheit, um Frau Fahimi und Frau Laube über die einzelnen Arbeitsbereiche des Männerbüros zu informieren. Weitere Themen waren die Wünsche der Beratungsstelle, insbesondere eine verlässliche und angemessene Finanzierung, sowie die Forderungen der BKFS (Bundeskoordinierung Spezialisierter Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend), die wir teilen. Nach einem Besuch von Sven Kindler, Die Grünen, und Ulla Ihnen von der FDP war Frau Fahimi die dritte Abgeordnete des Bundestages, die sich für die Arbeit desMännerbüro und auch für die Sorgen und Wünsche des Vereins interessierte. Ein weiterer Austausch wurde verabredet.

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Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. [Mehr]
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Männerbüro Hannover e.V. zu sexualisierten Übergriffen gegen Frauen [Mehr]
Eine Informationsbroschüre zum Thema Konfliktberatung und psychologische Unterstützung für Jungen, männliche Jugendliche, Männer und Paare. [Mehr]
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Gegen sexualisierte Gewalt an Jungen und männlichen Jugendlichen
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Das Männerbüro e. V. wird gefördert durch:
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(kostenlose Rufnummer) [Mehr]


 
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