GRUNDLAGENFORTBILDUNG:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, selbst Täterarbeit HG durchzuführen oder Elemente davon in der eigenen Arbeit zu nutzen.
Täterarbeit HG in interinstitutionellen Kooperationsbündnissen gegen Häusliche Gewalt entsprechend der Standards der BAG-TäHG
Dies ist eine Grundlagenfortbildung, die auf dem Konzept des Männerbüro Hannover und seinen langjährigen Erfahrungen in der Täterarbeit Häusliche Gewalt und in der Vernetzung mit Polizei, Justiz und Frauenunterstützungseinrichtungen beruht. Sie folgt den Standards der BAG TäHG.
A Zielgruppe und Ziel der Fortbildung
Die Fortbildung richtet sich an diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die folgende Voraussetzungen erfüllen: abgeschlossenes Fachhochschul-/Hochschulstudium in einer (sozial-)-pädagogischen oder psychologischen Fachrichtung oder eine vergleichbare Qualifikation, therapeutische Zusatzausbildung oder entsprechend vergleichbare Fort- und Weiterbildungen, begleitende Berufspraxis mit erwachsenen Tätern, insbesondere im Themenfeld Häusliche Gewalt.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, selbst Täterarbeit HG durchzuführen oder Elemente davon in der eigenen Arbeit zu nutzen.
B Inhalte der Fortbildung
Theoretisches Hintergrundwissen und Grundverständnis, Leitlinien, Konzept für Gruppen- und Einzelarbeit, Rahmenbedingungen, Kontext, Vernetzung und Kooperation (mit Polizei, Justiz, Frauenunterstützungseinrichtung, Interventionsstelle, geschädigter Partnerin), Migrationsaspekte, ethnisch (in)homogene Gruppen, Standards der BAG TäHG e.V., Curriculare Eckpfeiler, Inhalte der Täterarbeit HG (Kerninhalte, Einzelthemen), Ziele, Verfahrensweisen, Methoden, Qualitätssicherung, Erfolgskontrolle, Vermittlung von Reflexionswissen und Selbsterfahrung.
C Durchführung und zeitlicher Rahmen
5 Blockveranstaltungen:
• 4 Blöcke à 3 Tage (72 Stunden / 18 Stunden/Block)
• 1 Block Supervision à 3 Tage
Block I: Voraussetzungen und Grundlagen der Arbeit / Einstieg in die Praxis
Block II: Praxis und Reflexion der Täterarbeit HG
Block III: Praxis und Reflexion der Täterarbeit HG / Qualitätssicherung und Erfolgskontrolle
Block IV: Praxis und Reflexion der Täterarbeit HG / Qualitätssicherung und Erfolgskontrolle
Block V: Supervision und Reflexion der Praxiserfahrungen
D Referentinnen und Referenten
Klaus Eggerding, Dr. Mirja Silkenbeumer
GastreferentInnen:
Ergün Arslan (Täterarbeit mit türkisch- und kurdischsprachigen Männern)
sowie
Kolleginnen und Kollegen aus den kooperierenden Einrichtungen im Hannoverschen Netzwerk gegen Häusliche Gewalt (HAIP):
Polizei, Staatsanwaltschaft, Interventionsstelle, Frauenunterstützungsstelle. http://www.hannover.de/data/download/h/haipbroschuere.pdf
E Informationen
Ausführliche Informationen zu Konzept, Daten, Kosten und Anmeldevordruck senden wir auf Anfrage gern zu (pdf zum download s.u.).
F Kontakt
Männerbüro Hannover Ilse-ter-Meer-Weg 7 30449 Hannover
Klaus Eggerding klaus.eggerding(at)maennerbuero-hannover.de Tel.: +49 511 123 589 - 10
Dr. Mirja Silkenbeumer mirja.silkenbeumer(at)iew.phil.uni-hannover.de Tel.: +49 511 762 83 - 49
http://mirja.silkenbeumer.phil.uni-hannover.de/
Qualifikation der Referentinnen und Referenten
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